Schlafsack zum Wandern & Trekking

Aktualisiert am · Redaktion wander-ratgeber.de

Ob auf der Hütte, im Zelt oder unter freiem Himmel: Wer nachts friert, hat am nächsten Tag keine Freude am Wandern. So finden Sie den passenden Schlafsack.

Temperaturangaben richtig lesen

Schlafsäcke werden nach der Norm EN 13537 bzw. ISO 23537 geprüft. Drei Werte sind wichtig:

Komfort
Bei dieser Temperatur schläft eine „Standard-Frau“ entspannt, ohne zu frieren. Orientieren Sie sich an diesem Wert.
Limit
Bei dieser Temperatur schläft ein „Standard-Mann“ zusammengerollt gerade noch, ohne zu frieren.
Extrem
Reiner Überlebensbereich – kein realistischer Einsatzwert.

Daune oder Kunstfaser?

DauneKunstfaser
Wärme pro Gewichtunschlagbargut
Packmaßsehr kleingrößer
Bei Nässeverliert stark an Wärmewärmt auch feucht
Pflegeaufwendigerunkompliziert waschbar
Preishöhergünstiger

Weitere Tipps

  • Mumienform wärmt besser als ein Deckenschlafsack, weil weniger Luft erwärmt werden muss.
  • Länge: etwa 15–20 cm länger als Ihre Körpergröße.
  • Isomatte nicht vergessen: Ohne Isolation zum Boden friert man auch im besten Schlafsack.
  • Hüttenschlafsack: Auf den meisten Alpenvereinshütten ist ein leichter Hüttenschlafsack aus Hygienegründen Pflicht.
  • Lagerung: Zu Hause nicht im Kompressionssack, sondern locker im großen Aufbewahrungssack lagern.