Zelte zum Wandern und Trekking

Aktualisiert am · Redaktion wander-ratgeber.de

Wer mehrere Tage unabhängig unterwegs sein will, braucht ein Zelt, das leicht genug zum Tragen und stabil genug für Wind und Regen ist. Hier sind die wichtigsten Kriterien.

Zeltformen im Überblick

Kuppelzelt
Freistehend, schnell aufgebaut, auch auf felsigem Untergrund. Der Klassiker für Einsteiger.
Tunnelzelt
Viel Platz bei geringem Gewicht, sehr windstabil wenn richtig abgespannt – braucht aber Heringe.
Geodät
Mehrere gekreuzte Stangen, extrem stabil – für Sturm und Expeditionen.
Ultraleicht-/Trekkingstockzelt
Wird mit den eigenen Wanderstöcken aufgestellt. Unter 1 kg möglich, verlangt etwas Übung.

Worauf es beim Kauf ankommt

  • Gewicht: Für Trekking pro Person möglichst unter 1,5 kg Zeltgewicht.
  • Wassersäule: Außenzelt mindestens 1.500–3.000 mm, Zeltboden deutlich mehr (oft 5.000 mm und mehr), da beim Liegen Druck entsteht.
  • Apsis: Ein Vorraum für Rucksack und nasse Schuhe ist Gold wert.
  • Aufbau: Außenzelt zuerst oder beides zusammen – so bleibt das Innenzelt bei Regen trocken.
  • Belüftung: Gegen Kondenswasser helfen gegenüberliegende Lüfter.
  • Eine Person mehr: Ein 2-Personen-Zelt ist für zwei Personen mit Gepäck oft knapp – Paare greifen gern zur 3er-Variante.

Wildcampen: Was ist erlaubt?

In Deutschland ist Wildzelten grundsätzlich nicht erlaubt; Ausnahmen gelten etwa für ausgewiesene Trekkingplätze, die es in mehreren Regionen gibt (z. B. Pfälzerwald, Schwarzwald, Eifel). In Skandinavien erlaubt das Jedermannsrecht dagegen das Zelten für eine Nacht in der Natur – mit Rücksicht auf Anwohner und Natur. Informieren Sie sich vor jeder Tour über die lokalen Regeln.

Passend dazu: Schlafsack zum Trekking und Trekkingrucksack.