Speed Hiking

Aktualisiert am · Redaktion wander-ratgeber.de

Beim Speed Hiking sind Sie in anspruchsvollem Gelände mit deutlich erhöhtem Tempo unterwegs – unterstützt von Stöcken und mit möglichst wenig Gepäck. Es liegt irgendwo zwischen Bergwandern und Trailrunning.

Für wen eignet sich Speed Hiking?

Für alle, die gern Höhenmeter sammeln, ihre Ausdauer trainieren wollen oder nach Feierabend noch schnell auf den Hausberg möchten. Weil bergauf meist zügig gegangen und nicht gelaufen wird, ist Speed Hiking auch für Menschen geeignet, denen Trailrunning zu belastend für die Gelenke ist.

Die Ausrüstung: leicht, leichter, Speed Hiking

  • Schuhe: Leichte Trailrunning- oder Speed-Hiking-Schuhe mit grobem Profil statt schwerer Stiefel.
  • Stöcke: Faltbare Carbon- oder Aluminiumstöcke, die sich schnell am Rucksack verstauen lassen.
  • Rucksack: 10–20 Liter, eng anliegend, idealerweise mit Trinksystem oder Softflasks vorne.
  • Kleidung: Funktionsshirt, leichte Windjacke, dünne Regenjacke – nichts, was unnötig wiegt.

Tipps für den Einstieg

  • Mit bekannten Strecken beginnen und das Tempo langsam steigern.
  • Bergab bewusst kontrolliert gehen – hier passieren die meisten Stürze.
  • Auch bei kurzen Touren Notfallausrüstung und Handy mitnehmen.
  • Rücksicht auf andere Wanderer nehmen und auf schmalen Wegen ankündigen.